Hitzestau in der Wohnung

Was tun gegen Hitzestau in der Wohnung

temperature-157127_640Im Sommer kann es mitunter recht ungemütlich werden. Vor allem dann, wenn Temperaturen von über 30 Grad herrschen und man zudem in einer Dachwohnung lebt. Da kann nur noch eine kalte Dusche helfen. Doch was tut man gegen den Hitzestau der in den vier Wänden herrscht? Damit die Wohnung nicht zur ungewollten Sauna wird, muss man entsprechende Vorkehrungen treffen.

Nicht jeder kann sich nämlich eine Klimaanlage oder ähnliches leisten, mit der die Wohnung auf angenehme Temperaturen herunter gekühlt werden kann. Zumal dies nicht nur aus wirtschaftlicher, sondern auch Umwelttechnischer Sicht keine optimale Lösung darstellt. Um das Leben in den eigenen vier Wänden in den Sommer Monaten erträglicher zu machen, können auch schon ein paar einfache Hausmittelchen helfen. Hier ein paar Tipps, wie man auch bei hohen Temperaturen einen kühlen Kopf behält.

Mit einfachem Trick die Wohnung kühl halten

Vor allem in Städten staut sich die Hitze im Sommer besonders. Die Steinfassaden und engen Straßen speichern die Wärme enorm und geben diese auch in den Nachtstunden nur sehr langsam wieder ab, so dass man kaum Linderung erfährt. Besser ist es schon, wenn man in eher ländlicher Gegend wohnt. Der natürlich gewachsene Boden speichert die Wärme des Tages nur sehr schlecht, weshalb es hier in den Wohnungen um einiges schneller auf angenehme Temperaturen abkühlt.

Ist die Hitze aber erst einmal in der Wohnung, bekommt man sie nur schwerlich wieder hinaus. Um zumindest die ärgste Hitze verschwinden zu lassen, hilft ein bekannter Trick. Dazu hängt man ein feuchtes Bettlaken oder Handtuch mit hohem Baumwollanteil an die Tür, oder über zwei Stühle. Der Trocknungsprozess entzieht der Luft die Wärme und kühlt somit die Wohnung um ein paar Grad herunter. Mit einem Ventilator kann man zusätzlich für eine gute Luftzirkulation und etwas mehr Kühlung sorgen.

So kann man die Hitze ausschließen

Wärme entsteht in der Wohnung im Grunde nur, wenn die Sonneneinstrahlung ungebremst in den Raum gelangen kann. Aber auch wenn es eine direkte Verbindung zwischen Innen- und Außenbereich gibt, heizt sich ein Wohnraum schnell auf. Am besten gelangt die Wärme jedoch über die Fenster ins Haus. Deshalb ist es besonders wichtig, von außen her für eine ausreichende Beschattung der Fenster zu sorgen.

Im Idealfall durch Rollläden oder helle Markisen, die die Fenster vor der größte Hitze abschirmen. Auch das Lüften sollte man auf die Abendstunden beschränken, wenn die Außenwärme etwas abgenommen hat. Fenster sollten also tagsüber geschlossen bleiben.